Infos

Atemtherapie

Wird vor allem bei Asthma, chronisch obstruktiver Bronchitis, Lungenfibrose und diversen anderen Lungenerkrankungen eingesetzt. Die Therapie besteht aus dem Erlernen von speziellen Atemtechniken, atemerleichternden Körperstellungen, Techniken mit welchen Schleim selber abgehustet werden kann, Wahrnehmungstraining, Thorax-Schüttelungen, Klopfungen, Einnehmen von Drainage-Lagerungen, atemvertiefende Griffe (manuelle Unterstützung der Ausatmung), Massage und Training der überbelasteten Atemhilfsmuskulatur.



Beckenbodentraining

Ist eine Gymnastik zur Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur. Sie wird prophylaktisch und therapeutisch bei Stress- und Dranginkontinenz und zur Rückbildungsgymnastik nach Schwangerschaft
angewendet. Ziel ist das Erlernen eines Kontraktionstrainings zur Verhinderung bzw. Behebung einer Inaktivitätsatrophie (Muskelschwund durch nicht gebrauchen) der Beckenbodenmuskeln. Das
Beckenbodentraining hat nur als Langzeittherapie Sinn, was eine entsprechende Motivation der Patienten voraussetzt. Es wird zuerst erlernt die Beckenbodenmuskulatur zu erspüren und danach Übungen welche auch zu Hause ausgeführt werden müssen. Zudem werden Tipps zum Alltagsmanagement betreffend Heben, Tragen, Husten, Niesen und Sport gegeben.



Dry Needling 

Dry Needling ist eine wirksame Ergänzung zur manuellen Triggerpunkt-Therapie. Hierbei wird mit einer dünnen Nadel ohne Medikament (deshalb der Name dry = trocken) ganz präzise in den Triggerpunkt gestochen, welcher für die aktuellen Beschwerden verantwortlich ist. (Tiggerpunkte wurden in einem anderen Beitrag erklärt).

Dadurch werden die Verkrampfungen gelöst, die lokale Durchblutungssituation verbessert und die lokalen Entzündungsreaktionen gesenkt. Das «dry needling» wird bei der Behandlung von Schmerzsyndromen, in der Sportphysiotherapie und der orthopädischen Rehabilitation angewendet.

Verschiedene Studien haben bewiesen, dass es nicht nötig ist Substanzen in einen Triggerpunkt hineinzuspritzen, damit er abheilt, sondern dass es der präzis geführte Stich an sich ist. Deshalb hat sich der Begriff des «trockenen Nadelns» ergeben.

Das «dry needling» wird seit 1996 in der Schweiz praktiziert und systematisch unter Fachpersonal eingeführt. Beim «dry needling» werden die Triggerpunkte unter hygienischen Bedingungen mit dünnen, sterilen Einwegakupunkturnadeln angestochen. Diese Technik hat aber nichts mit Akupunktur zu tun, ausser dass das gleiche Werkzeug verwendet wird. Der Stich durch die Haut ist kaum spürbar. Wenn man den Triggerpunkt trifft zieht sich der Hartspannstrang in dem sich der Triggerpunkt befindet kurz aber heftig zusammen. Dieses Auslösen der sogenannten lokalen Zuckungsantwort kann als unangenehm empfunden werden, ist aber ein Muss bei der intramuskulären Stimulation (IMS). Trotzdem wird das «dry needling» von vielen Patienten der manuellen Therapie vorgezogen. Hat ein Patient jedoch Mühe mit dem intramuskulären «dry needling», so kann versucht werden mit einer oberflächlichen Anwendung, dem sogenannten superfiziellen «dry needling», bzw. der superfiziellen Afferenz-Stimulation (SAS) oder mit den manuellen Techniken der Triggerpunkt-Therapie die myofaszialen Beschwerden zu behandeln.

Die Indikation der intramuskulären Stimulation ist die Behandlung von Triggerpunkten. Die Indikation der SAS ist weiter gefasst: Triggerpunkte (muskuläre Schmerzen mit
und ohne Ausstrahlungen), Sehnenansatzschmerzen, Narbenschmerzen und andere Schmerzen des Bewegungsapparates. Zu den Kontraindikationen gehören: Antikoagulation, lokale Hautirritationen, Lymphödeme, mangelnde Compliance des Patienten, Hämatom, reduzierter Allgemeinzustand.

Dry Needling wird bei uns in der Praxis nur fachgerecht, von geschulten Therapeuten, mit überdurchschnittlich guten dreidimensionalen, topographischen Anatomiekenntnissen und unter Beachtung der Kontraindikationen und Hygienekriterien angewendet. Dadurch ist Dry Needling eine sichere, komplikationsarme reflextherapeutische Maßnahme. Zu den möglichen harmlosen
Komplikationen gehören ein kleines lokales Hämatom, ein muskelkaterähnlicher Nachbehandlungsschmerz, welcher 3–5 Tage andauern kann und sehr selten vegetative Reaktionen.

Ursprung teils dieser Infos und weitere Infos:

http://www.dryneedling.ch/de/triggerpunkte-dry-nee...



Elektrotherapie

Bedeutet die Therapie mit elektrischem Strom. Es gibt viele verschiedene Arten. Wir arbeiten bei uns in der Praxis vor allem mit TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation). Bei dieser Form werden über dem schmerzhaften Areal Elektroden auf der Haut angebracht. Über diese Elektroden werden mit einem Stimulationsgerät sogenannte Rechteckimpulse abgegeben. Die
Impulse sind selbst nicht schmerzhaft und haben eine variable Impulsweite, Frequenz und Stromstärke.

Bei niederfrequenter Stimulation werden möglicherweise körpereigene Endorphine freigesetzt, welche die Schmerzen lindern. Darauf deutet hin, dass die schmerzlindernden Effekte der niederfrequenten Stimulation durch Naloxon aufhebbar sind.

Sie wird unter anderem bei Behandlungen von muskuloskelletalen Schmerzen angewandt und hat Schmerzlinderung, Verbesserung von gestörter Muskel- und Gelenkfunktion, Verbesserung der Durchblutung und Trophik des Gewebes zur Folge.

Wir arbeiten auch mit Compex Geräten.


Funktionelle Bewegungstherapie/ aktive Therapie

ist die häufigste Form der Therapie in der Physiotherapie. Hierbei werden durch einen systematischen und stufenförmigen Behandlungsaufbau die normalen körperlichen Funktionen verbessert oder wiederhergestellt. Die Bewegungstherapie behandelt Schmerzen und funktionelle Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat. Das Schwergewicht liegt auf der qualitativen Beeinflussung der Bewegungs-Funktion, auf der Schulung von Haltung, Bewegung und Gang und der Bewegungs-Koordination. Unter Berücksichtigung der Statik, der Konstitution,
der bestehenden Bewegungsdefizite (Steifigkeit in Bewegungssegmenten und Gelenken), muskuläre Dysbalance und der Kondition soll eine Ökonomisierung täglicher Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit erreicht werden. Der Patient lernt seine Defizite kennen und mit ihnen umzugehen. Eine den individuellen Gegebenheiten angepasste ökonomische Haltung oder Bewegung muss viel geübt und automatisiert werden.



Haltungsberatung/ Ergonomie

Häufig entstehen Schmerzen durch falsche Belastungen, welche auch durch falsche Haltungen ausgelöst werden können. Angestrebt in der Haltungsberatung wird eine Verbesserung der Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen (Höhe des Arbeitsplatzes, Stuhl, Pult, Tastatur, Bildschirm, Stellung zur Lichtquelle, etc.). Auch das Erarbeiten und Erlernen korrekter Arbeitstechniken, schonender Körperhaltungen und Bewegungsmuster und die Erhöhung der Belastungstoleranz spielt eine wichtige Rolle. In der Medizinischen Trainingstherapie können Arbeitsabläufe simuliert und kontinuierlich gesteigert werden. Dabei wird die Belastbarkeit der beanspruchten Gewebe (Muskel, Sehnen, Bänder, Knorpel, Knochen) erhöht und die neu erlernten schonenden Haltungen und Bewegungsabläufe werden automatisiert. Zudem können Beratungen zur Ergonomie am Arbeitsplatz oder auch zu Hause durchgeführt werden. Falls Hilfsmittel nötig sind, können diese über unsere Praxis bezogen werden.



Heimbehandlungen (Domizilbehandlungen) 

für Personen, welche nicht in die Praxis kommen können.



Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage arbeitet unter anderem mit speziellen Druck- und Schöpfgriffen. Sie ist eine Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Sie wird angewandt bei postoperativen, posttraumatischen Lymphödemen, rheumatischen Gelenkserkrankungen, bei der Nachsorge von Patientinnen mit
Brustkrebsoperationen, Hämatomen und Ödemkrankheiten (Lymphödem, Lipödem, Phlebödem, Ulcus cruris), bei Verbrennungen, Schleudertrauma und Morbus Sudeck. Kontraindikationen: dekompensierte Herzinsuffizienz, kardiales Ödem.

Sie wird in der Regel gemeinsam mit weiteren Methoden (Bandagieren, Bewegungsübungen, entstauende Lagerung, etc.) angewendet.
→KPE = komplexe physikalische Entstauungstherapie.

Therapie: 

Information über Lymphproblematiken, Risiken, manuelle Lymphdrainage, Bandagieren (Kompressionstherapie), Alltagsplanung (bei chronischem Verlauf), Unterstützung bei Fragen und bei Bedarf erlernen von selbständigem Bandagieren.



Manuelle Therapie

Wie der Begriff schon sagt, wird diese Therapie mit den Händen ausgeführt. Die manuelle Therapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven und ihrer pathologischen Folgeerscheinungen beschäftigt, die auf Störungen der Arthrokinematik (Bewegungsabläufe innerhalb eines Gelenks) zurückgeführt werden. Störungen oder Blockierungen der Gelenke und der Wirbelsäule bzw. der kleinen Wirbelgelenke, die als Ursache vielfältiger Beschwerden im ganzen
Körper angesehen werden, sollen mit gezielten Handgriffen behoben werden. Im Zentrum steht neben der Schmerzlinderung und Verbesserung der gesundheitlichen
Belange auch die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken, die zwar in ihrer Funktion eingeschränkt, jedoch vom Prinzip her noch intakt sind. Es werden durch mechanische Eingriffe bzw. Aufhebung evtl. vorhandener Blockaden Schmerzen gelindert und hypomobile Gelenke in ihrer Beweglichkeit verbessert. Dabei wird zwischen manipulativen und mobilisierenden Methoden
unterschieden. Zu den beweglichkeitsfördernden Massnahmen der mobilisierenden Art gehören langsam vollführte Dehnungsbewegungen, die für gewöhnlich mehrmals wiederholt werden.

Wir arbeiten in unserer Praxis mit folgenden Konzepten:


  • Konzept nach Sohier
  • SAMT



Massage

Ist eine mechanische, systematische, schichtweise Durcharbeitung der äusseren Gewebeschichten des Körpers zu Heilzwecken. Sie wird unter anderem angewandt als Teil - oder Ganzkörpermassage. Bei uns in der Praxis bieten wir folgende Massagen an (spezielle Formen werden in nächsten Posts erklärt): medizinische/ klassische Massage: unterscheidet 5 Grifftechniken: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Vibrationen, Klopfungen und Klatschungen. Wirkung: Die Massage entfaltet über die mechanische Beeinflussung der Haut und hautnaher Weichteile (v.a. Muskulatur, Bindegewebe) humorale Wirkungen (Freisetzung Histamin- und Acetylcholinartiger vasoaktiver Stoffe; Gewebeflüssigkeitsverschiebung mit Auswirkung auf das örtliche Ionenmillieu) und neuroreflektorische Fernwirkung auf das Gefässsystem, innere Organe, Stoffwechsel etc. (z.B. durch Axonreflexe, Reflexe mit Ursprung in Muskelspindeln bzw. Dehnungsrezeptoren). Sie normalisiert die Muskelspannung und verbessert den Zustand von Muskel- und Bindegewebe durch folgende Wirkungen: Steigerung der Durchblutung, Entstauung, Lösung von Narben und Gewebsverklebungen und psychische Entspannung. Dies hat eine Schmerzlinderung und eine Lockerung verspannter Gewebe zur Folge. Zudem hat sie als Gesamteffekt Entmüdung und psychoemotionale Entspannung. 

Sportmassage: Form der medizinischen Massage und wird vor oder nach sportlicher Tätigkeit eingesetzt. Die Griffe differieren je nach gewünschtem Ziel.



MTT= Medizinische Trainings Therapie

versteht man ein gerätegestütztes Training, durch das die allg. und spezielle Leistungs- bzw. Belastungsfähigkeit des menschlichen Organismus gesteigert werden soll. Spezifischer: Verbesserung der Belastungstoleranz der verschiedenen Gewebestrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Knorpel. Zudem können erlernte Arbeitstechniken, Körperhaltungen und Bewegungsabläufe, welche für den Körper weniger belastend sind, automatisiert werden.


Sie ist ein fester Bestandteil in der Prävention und Rehabilitation und wird in folgenden Bereichen angewandt: Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Pneumologie, Rheumathologie, Angiologie, Onkologie u.v.m.


Therapie: persönliches Trainingsprogramm nach Möglichkeiten und Bedürfnissen / Wünschen des Patienten mit Hilfe von Trainingsgeräten → erlernen für selbständiges Durchführen; Tests: Stufentest, Pulsuhr (Herzfrequenz), nach Wunsch: Laktatstufentest.



Narbenbehandlung

manuell, mit Softlaser und Information über Selbstbehandlung.



Personal Training

bezeichnet das körperliche Fitnesstraining im Rahmen einer persönlichen und individuellen Betreuung einzelner Personen durch eine ausgebildete Person. Dabei berät er bei der Erstellung eines Trainingsplanes, bereitet auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Einzellektionen vor und gibt Tipps für eine das Training unterstützende Ernährung. Die Trainings können je nach Wunsch bei uns in der Praxis im Fitnessstudio, Draussen oder bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden.



Physikalische Therapie

wird unter anderem eingesetzt zur Schmerzbekämpfung, Rehabilitation, Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit, Belastbarkeit und Muskelkraft, Verbesserung der Durchblutung, Verbesserung der Reaktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven, Verbesserung der allgemeinen körperlichen Befindlichkeit und Prävention.


Kältebehandlung/ Kryotherapie: die lokale Applikation von Kälteträgern als Wärme entziehende Massnahme, z.B. Eisbeutel, Kältepackungen, nasskalte Auflagen. Sie wird unter anderem angewandt bei akuten Schmerzzuständen, Entzündungen, Schwellungen oder im Sinne einer Reiztherapie, Verminderung der Durchblutung bei kurzer Anwendung, Zunahme der Durchblutung bei längerer Anwendung, Senkung der Muskelspannung bei kurzer Anwendung


Wärmetherapie: die lokale Applikation durch z.B. Wärmflasche, Wickel, Fangopackungen oder Ganzkörperanwendungen durch z.B. Sauna (bei uns in der Praxis Infrarot- Sauna). Sie wird unter anderem angewandt bei Schmerzuständen oder zur Durchblutungssteigerung, Elastizitätszunahme des Bindegewebes, lösen von Bronchialsekret und Entspannung/ Beruhigung einzelner spezifischer Gewebe, Körperteilen oder des gesamten Körpers.



Softlaser

Auch Behandlungen mit Softlaser bieten wir in unserer Praxis an. Für genauere Infos kontaktieren Sie uns einfach.



Sportphysiotherapie

spezialisiert auf Behandlung (Rehabilitationsplan, postoperative Nachbehandlung) von Verletzungen und Überlastungsschäden bei Sportlerinnen und Sportlern, Sportanalyse und präventive Massnahmen zum Schutz vor (Wieder-) Verletzungen.


Therapie: Behandlung, Übungen für ein selbständiges Training (Formen: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination), Sporternährung, Taping und Bandagieren.  

Bei Bedarf: Trainingsplanung/ Trainingsunterstützung.



Sturzprophylaxe

Tests, Information zu Sturzrisiken zu Hause und unterwegs, zu Füssen, Schuhwerk und Gehhilfen, Schwindelbehandlung, Gangsicherheit steigern durch Gleichgewichts- und Kraftübungen steigern und üben des Aufstehens vom Boden. 



Taping

Bei uns in der Praxis werden 2 Arten von Tapes angewandt bzw. angeboten: 

  • elastisches Tape: Auch bekannt als Kinesiotape. Durch speziell entwickeltes elastisches, hautfreundliches Tape und einer entsprechenden Anlegetechnik ist es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich zu behandeln. Durch die spezifische Art des Tapes erzielt man eine stimulierende Wirkung der beklebten Muskelpartien, der Gelenke und des Lymph - und Nervensystems (Stoffwechselanregung im betroffenen Gebiet). 


  • Tapeverbände: Auch Stützverbände genannt. Ziel: erhält oder schafft das physiologische Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität. Schützt und stützt sowohl passiv als auch aktiv und entlastetet selektiv die gefährdeten, gestörten oder verletzten Anteile einer Funktionseinheit, erlaubt die funktionelle Entlastung im schmerzfreien Bewegungsraum, verhindert extreme Bewegungen und unterstützt die Ausheilung.



Triggerpunktbehandlung 

Sie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein. So ist zum Beispiel ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslösen (triggern) kann, auch in den meisten Fällen der Auslöser für jene Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschliessende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten (ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.) Muskeln. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling). Solche Triggerpunkte entstehen durch akute oder chronische Überbelastung, Überdehnung, zu lange statische Belastung des Muskels oder durch Kälteeinwirkungen.



Ultraschalltherapie

Ist ein Verfahren der physikalischen Therapie, bei dem mittels hochfrequenter mechanischer Schwingungen (800kHz) im Gewebe (besonders an Grenzflächen) mechanische, thermische und physikochemische Effekte erzielt werden. Grundlage für den Schallgeber ist der umgekehrte piezoelektrische Effekt. 


Sie wird angewandt als Dauer- und Impulsultraschalltherapie; Ankopplung mit Gel; für lokale und segmentale Behandlung. Bei entzündlichen degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Angiopathien, Neuralgien und Verspannungen von Geweben. 


Wirkung: Schmerzlinderung, Durchblutungssteigerung, Entspannung oder Kräftigung der Muskulatur, Stoffwechselsteigerung oder Ödemresorption, Förderung der Gewebeheilung.