Physiotherapie Erik Goossens
Ihre Praxis in Binningen und Oberwil BL

Folgende Behandlungstechniken/ Angebote finden Sie bei uns:

Akupressur


Grundsätzlich wird Akupressur auch als Unterstützung bei schulmedizinischen Therapien eingesetzt. Das Immunsystem wird durch die Stimulation der Selbstheilungskräfte gestärkt. Dies geschieht auf der Ebene der Organe, des Nerven- und Hormonsystems und der Psyche. Der Mensch wird als Ganzes mit Respekt behandelt.

Atemtherapie


Wird vor allem bei Asthma, chronisch obstruktiver Bronchitis, Lungenfibrose und diversen anderen Lungenerkrankungen eingesetzt. Die Therapie besteht aus dem Erlernen von speziellen Atemtechniken, atemerleichternden Körperstellungen, Techniken mit welchen Schleim selber abgehustet werden kann, Wahrnehmungstraining, Thorax-Schüttelungen, Klopfungen, Einnehmen von Drainage-Lagerungen, atemvertiefende Griffe (manuelle Unterstützung der Ausatmung), Massage und Training der überbelasteten Atemhilfsmuskulatur.

Elektrotherapie


Bedeutet die Therapie mit elektrischem Strom. Es gibt viele verschiedene Arten. Wir arbeiten bei uns in der Praxis vor allem mit TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation). Bei dieser Form werden über dem schmerzhaften Areal Elektroden auf der Haut angebracht. Über diese Elektroden werden mit einem Stimulationsgerät sogenannte Rechteckimpulse abgegeben. Die
Impulse sind selbst nicht schmerzhaft und haben eine variable Impulsweite, Frequenz und Stromstärke.
Bei niederfrequenter Stimulation werden möglicherweise körpereigene Endorphine freigesetzt, welche die Schmerzen lindern. Darauf deutet hin, dass die schmerzlindernden Effekte der niederfrequenten Stimulation durch Naloxon aufhebbar sind.
Sie wird unter anderem bei Behandlungen von muskuloskelletalen Schmerzen angewandt und hat Schmerzlinderung, Verbesserung von gestörter Muskel- und Gelenkfunktion, Verbesserung der Durchblutung und Trophik des Gewebes zur Folge.
Wir arbeiten auch mit Compex Geräten.

Funktionelle Bewegungstherapie/ aktive Therapie


ist die häufigste Form der Therapie in der Physiotherapie. Hierbei werden durch einen systematischen und stufenförmigen Behandlungsaufbau die normalen körperlichen Funktionen verbessert oder wiederhergestellt. Die Bewegungstherapie behandelt Schmerzen und funktionelle Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat. Das Schwergewicht liegt auf der qualitativen Beeinflussung der Bewegungs-Funktion, auf der Schulung von Haltung, Bewegung und Gang und der Bewegungs-Koordination. Unter Berücksichtigung der Statik, der Konstitution,
der bestehenden Bewegungsdefizite (Steifigkeit in Bewegungssegmenten und Gelenken), muskuläre Dysbalance und der Kondition soll eine Ökonomisierung täglicher Bewegungsabläufe und Schmerzfreiheit erreicht werden. Der Patient lernt seine Defizite kennen und mit ihnen umzugehen. Eine den individuellen Gegebenheiten angepasste ökonomische Haltung oder Bewegung muss viel geübt und automatisiert werden.

Haltungsberatung/ Ergonomie


Häufig entstehen Schmerzen durch falsche Belastungen, welche auch durch falsche Haltungen ausgelöst werden können. Angestrebt in der Haltungsberatung wird eine Verbesserung der Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen (Höhe des Arbeitsplatzes, Stuhl, Pult, Tastatur, Bildschirm, Stellung zur Lichtquelle, etc.). Auch das Erarbeiten und Erlernen korrekter Arbeitstechniken, schonender Körperhaltungen und Bewegungsmuster und die Erhöhung der Belastungstoleranz spielt eine wichtige Rolle. In der Medizinischen Trainingstherapie können Arbeitsabläufe simuliert und kontinuierlich gesteigert werden. Dabei wird die Belastbarkeit der beanspruchten Gewebe (Muskel, Sehnen, Bänder, Knorpel, Knochen) erhöht und die neu erlernten schonenden Haltungen und Bewegungsabläufe werden automatisiert. Zudem können Beratungen zur Ergonomie am Arbeitsplatz oder auch zu Hause durchgeführt werden. Falls Hilfsmittel nötig sind, können diese über unsere Praxis bezogen werden.

Heimbehandlungen (Domizilbehandlungen)


für Personen, welche nicht in die Praxis kommen können.

Lymphdrainage


Die manuelle Lymphdrainage arbeitet unter anderem mit speziellen Druck- und Schöpfgriffen. Sie ist eine Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Sie wird angewandt bei postoperativen, posttraumatischen Lymphödemen, rheumatischen Gelenkserkrankungen, bei der Nachsorge von Patientinnen mit
Brustkrebsoperationen, Hämatomen und Ödemkrankheiten (Lymphödem, Lipödem, Phlebödem, Ulcus cruris), bei Verbrennungen, Schleudertrauma und Morbus Sudeck. Kontraindikationen: dekompensierte Herzinsuffizienz, kardiales Ödem.
Sie wird in der Regel gemeinsam mit weiteren Methoden (Bandagieren, Bewegungsübungen, entstauende Lagerung, etc.) angewendet.
→KPE = komplexe physikalische Entstauungstherapie.
Therapie:
Information über Lymphproblematiken, Risiken, manuelle Lymphdrainage, Bandagieren (Kompressionstherapie), Alltagsplanung (bei chronischem Verlauf), Unterstützung bei Fragen und bei Bedarf erlernen von selbständigem Bandagieren.

Manuelle Therapie


Wie der Begriff schon sagt, wird diese Therapie mit den Händen ausgeführt. Die manuelle Therapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven und ihrer pathologischen Folgeerscheinungen beschäftigt, die auf Störungen der Arthrokinematik (Bewegungsabläufe innerhalb eines Gelenks) zurückgeführt werden. Störungen oder Blockierungen der Gelenke und der Wirbelsäule bzw. der kleinen Wirbelgelenke, die als Ursache vielfältiger Beschwerden im ganzen
Körper angesehen werden, sollen mit gezielten Handgriffen behoben werden. Im Zentrum steht neben der Schmerzlinderung und Verbesserung der gesundheitlichen
Belange auch die Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken, die zwar in ihrer Funktion eingeschränkt, jedoch vom Prinzip her noch intakt sind. Es werden durch mechanische Eingriffe bzw. Aufhebung evtl. vorhandener Blockaden Schmerzen gelindert und hypomobile Gelenke in ihrer Beweglichkeit verbessert. Dabei wird zwischen manipulativen und mobilisierenden Methoden
unterschieden. Zu den beweglichkeitsfördernden Massnahmen der mobilisierenden Art gehören langsam vollführte Dehnungsbewegungen, die für gewöhnlich mehrmals wiederholt werden.
Wir arbeiten in unserer Praxis mit folgenden Konzepten:
Konzept nach Sohier
SAMT

Massage


Ist eine mechanische, systematische, schichtweise Durcharbeitung der äusseren Gewebeschichten des Körpers zu Heilzwecken. Sie wird unter anderem angewandt als Teil - oder Ganzkörpermassage. Bei uns in der Praxis bieten wir folgende Massagen an (spezielle Formen werden in nächsten Posts erklärt): medizinische/ klassische Massage: unterscheidet 5 Grifftechniken: Streichungen, Knetungen, Reibungen, Vibrationen, Klopfungen und Klatschungen. Wirkung: Die Massage entfaltet über die mechanische Beeinflussung der Haut und hautnaher Weichteile (v.a. Muskulatur, Bindegewebe) humorale Wirkungen (Freisetzung Histamin- und Acetylcholinartiger vasoaktiver Stoffe; Gewebeflüssigkeitsverschiebung mit Auswirkung auf das örtliche Ionenmillieu) und neuroreflektorische Fernwirkung auf das Gefässsystem, innere Organe, Stoffwechsel etc. (z.B. durch Axonreflexe, Reflexe mit Ursprung in Muskelspindeln bzw. Dehnungsrezeptoren). Sie normalisiert die Muskelspannung und verbessert den Zustand von Muskel- und Bindegewebe durch folgende Wirkungen: Steigerung der Durchblutung, Entstauung, Lösung von Narben und Gewebsverklebungen und psychische Entspannung. Dies hat eine Schmerzlinderung und eine Lockerung verspannter Gewebe zur Folge. Zudem hat sie als Gesamteffekt Entmüdung und psychoemotionale Entspannung.
Sportmassage: Form der medizinischen Massage und wird vor oder nach sportlicher Tätigkeit eingesetzt. Die Griffe differieren je nach gewünschtem Ziel.

MTT = medizinische Trainingstherapie


versteht man ein gerätegestütztes Training, durch das die allg. und spezielle Leistungs- bzw. Belastungsfähigkeit des menschlichen Organismus gesteigert werden soll. Spezifischer: Verbesserung der Belastungstoleranz der verschiedenen Gewebestrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Knorpel. Zudem können erlernte Arbeitstechniken, Körperhaltungen und Bewegungsabläufe, welche für den Körper weniger belastend sind, automatisiert werden.
Sie ist ein fester Bestandteil in der Prävention und Rehabilitation und wird in folgenden Bereichen angewandt: Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Pneumologie, Rheumathologie, Angiologie, Onkologie u.v.m.
Therapie: persönliches Trainingsprogramm nach Möglichkeiten und Bedürfnissen / Wünschen des Patienten mit Hilfe von Trainingsgeräten → erlernen für selbständiges Durchführen; Tests: Stufentest, Pulsuhr (Herzfrequenz), nach Wunsch: Laktatstufentest

Narbenbehandlung


Manuell, mit Softlaser, mit Novafon, Cupping und Information über Selbstbehandlung

Personal Training


bezeichnet das körperliche Fitnesstraining im Rahmen einer persönlichen und individuellen Betreuung einzelner Personen durch eine ausgebildete Person. Dabei berät er bei der Erstellung eines Trainingsplanes, bereitet auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Einzellektionen vor und gibt Tipps für eine das Training unterstützende Ernährung. Die Trainings können je nach Wunsch bei uns in der Praxis im Fitnessstudio, Draussen oder bei Ihnen zu Hause durchgeführt werden.

Physikalische Therapie


wird unter anderem eingesetzt zur Schmerzbekämpfung, Rehabilitation, Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit, Belastbarkeit und Muskelkraft, Verbesserung der Durchblutung, Verbesserung der Reaktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven, Verbesserung der allgemeinen körperlichen Befindlichkeit und Prävention.
Kältebehandlung/ Kryotherapie: die lokale Applikation von Kälteträgern als Wärme entziehende Massnahme, z.B. Eisbeutel, Kältepackungen, nasskalte Auflagen. Sie wird unter anderem angewandt bei akuten Schmerzzuständen, Entzündungen, Schwellungen oder im Sinne einer Reiztherapie, Verminderung der Durchblutung bei kurzer Anwendung, Zunahme der Durchblutung bei längerer Anwendung, Senkung der Muskelspannung bei kurzer Anwendung
Wärmetherapie: die lokale Applikation durch z.B. Wärmflasche, Wickel, Heizkissen oder Ganzkörperanwendungen durch z.B. Sauna (bei uns in der Praxis Infrarot- Sauna). Sie wird unter anderem angewandt bei Schmerzuständen oder zur Durchblutungssteigerung, Elastizitätszunahme des Bindegewebes, lösen von Bronchialsekret und Entspannung/ Beruhigung einzelner spezifischer Gewebe, Körperteilen oder des gesamten Körpers.

Softlaser


Auch Behandlungen mit Softlaser bieten wir in unserer Praxis an. Für genauere Infos kontaktieren Sie uns einfach.

Sportphysiotherapie


spezialisiert auf Behandlung (Rehabilitationsplan, postoperative Nachbehandlung) von Verletzungen und Überlastungsschäden bei Sportlerinnen und Sportlern, Sportanalyse und präventive Massnahmen zum Schutz vor (Wieder-) Verletzungen.
Therapie: Behandlung, Übungen für ein selbständiges Training (Formen: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination), Sporternährung, Taping und Bandagieren.
Bei Bedarf: Trainingsplanung/ Trainingsunterstützung.

Taping


Bei uns in der Praxis werden 2 Arten von Tapes angewandt bzw. angeboten:
elastisches Tape: Auch bekannt als Kinesiotape. Durch speziell entwickeltes elastisches, hautfreundliches Tape und einer entsprechenden Anlegetechnik ist es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen erfolgreich zu behandeln. Durch die spezifische Art des Tapes erzielt man eine stimulierende Wirkung der beklebten Muskelpartien, der Gelenke und des Lymph - und Nervensystems (Stoffwechselanregung im betroffenen Gebiet).
Tapeverbände: Auch Stützverbände genannt. Ziel: erhält oder schafft das physiologische Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität. Schützt und stützt sowohl passiv als auch aktiv und entlastetet selektiv die gefährdeten, gestörten oder verletzten Anteile einer Funktionseinheit, erlaubt die funktionelle Entlastung im schmerzfreien Bewegungsraum, verhindert extreme Bewegungen und unterstützt die Ausheilung.

Triggerpunktbehandlung


Sie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein. So ist zum Beispiel ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslösen (triggern) kann, auch in den meisten Fällen der Auslöser für jene Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschliessende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten (ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.) Muskeln. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling). Solche Triggerpunkte entstehen durch akute oder chronische Überbelastung, Überdehnung, zu lange statische Belastung des Muskels oder durch Kälteeinwirkungen.

Ultraschalltherapie


Ist ein Verfahren der physikalischen Therapie, bei dem mittels hochfrequenter mechanischer Schwingungen (800kHz) im Gewebe (besonders an Grenzflächen) mechanische, thermische und physikochemische Effekte erzielt werden. Grundlage für den Schallgeber ist der umgekehrte piezoelektrische Effekt.
Sie wird angewandt als Dauer- und Impulsultraschalltherapie; Ankopplung mit Gel; für lokale und segmentale Behandlung. Bei entzündlichen degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Angiopathien, Neuralgien und Verspannungen von Geweben.
Wirkung: Schmerzlinderung, Durchblutungssteigerung, Entspannung oder Kräftigung der Muskulatur, Stoffwechselsteigerung oder Ödemresorption, Förderung der Gewebeheilung.

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